Vorbericht 1. FC Burk II – TSVgg Drügendorf/Tiefenstürmig
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Sonntag, 16.10.2016, 13.00 Uhr
1. FC Burk II – TSVgg Drügendorf/Tiefenstürmig

Gegen Drügendorf ist ein Kerwasieg wahrscheinlicher als zuletzt gegen Eggolsheim, als die Burker Reserve vor Wochenfrist mit 0:3 den Kürzeren zog. Doch selbst gegen Neuses, das einen Punkt weniger auf dem Konto hat als der heutige Gegner, ging der FC vor drei Wochen mit 0:5 unter. Um den Einmarsch ins Festzelt erhobenen Hauptes genießen zu können, ist also harte Arbeit nötig. Die müssen Spielertrainer Thorsten Benning und Co. dieses Mal allerdings ohne Kubilay Salman aus dem Kader der Ersten verrichten, der sich in Eggolsheim leider einen Kapselriss im Sprunggelenk zuzog. An dieser Stelle: Gute Besserung, Kubi! Personell dürfte Benning dank des großen Gesamtkaders aus beiden Mannschaften und insgesamt starker Trainingsbeteiligung trotzdem nicht in die Bredouille kommen.

Der TSV hat mit lediglich zehn Treffern – einem mehr als Burk – bereits elf Punkte eingefahren. Erfolgsgarant ist die Abwehr, die nur knapp halb so viele Gegentore kassierte wie der FC (29). Nach dem Abgang des langjährigen Übungsleiters Trainers Holger Feinermann, der kürzlich bei der SG Wolfsberg/Geschwand entlassen wurde, wackelt der Tiefenstürmiger Trainerstuhl. Marco Egelseer wurde im April nach einem Dreivierteljahr interimsweise von Spieler Dominik Dötzer abgelöst. Zu Beginn der laufenden Spielzeit hat Thomas Hofmann das Sagen, Dötzer blieb Co-Trainer. Nach einem Drittel der Partien deutet alles auf die 21. Saison in der A-Klasse in Folge hin.

Den ehemaligen Erste-Mannschafts-Spieler Christopher Dachwald konnte Benning nicht zu einem Kurzzeit-Comeback gegen seinen Heimatverein überzeugen, auf dem Platz wird dennoch ein Mitglied der Familie stehen. Bruder Patrick absolvierte für Drügendorf alle neun Spiele und trug sich ein Mal in die Torschützenliste ein. Der 25-Jährige brachte seine Mannschaft in der ersten Minute gegen Pretzfeld auf die Siegerstraße. Ein Grund mehr für die FC-Reserve, vom Anpfiff weg wach zu sein. Die beiden Duelle im Vorjahr entschieden die Hausherren mit 2:1 und 6:3 für sich. Allein Romano Mauer, der inzwischen für das Kreisliga-Team stürmt, durfte fünf Mal jubeln.

Daniel Ruppert